FÜRACKER: STARTSCHUSS FÜR INBETRIEBNAHME GIGABITNETZ IN CHAM
Über 1.300 Haushalte und Unternehmen erhalten direkten Glasfaseranschluss // Ziel ist Gigabit bis in jedes Haus

„Bayern setzt auf eine zukunftsfähige digitale Infrastruktur – mit Glasfaseranschlüssen für alle Bürgerinnen und Bürgern direkt ins Haus! Ab sofort surfen weitere Haushalte und Unternehmen in Cham mit Gigabitgeschwindigkeit. Die heutige Inbetriebnahme zeigt, dass das bayerische Glasfasernetz stetig wächst! Vom Ausbau profitieren über 1.300 Haushalte und Unternehmen. Der Freistaat Bayern hat dies mit rund 3,5 Millionen Euro gefördert. In der heutigen Zeit ist das Internet unverzichtbar geworden – es ist eine grundlegende Voraussetzung für nahezu jede berufliche Tätigkeit. Schnelle und leistungsstarke Netze sind das ‚Tor zur digitalen Welt’ und prägen unseren Alltag maßgeblich“, betonte Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Inbetriebnahme des geförderten Gigabitnetzes heute (18.1.) in Cham.

„Der Freistaat Bayern setzt sich seit Jahren mit voller Kraft auf freiwilliger Basis dafür ein, den Glasfaserausbau für seine Bürgerinnen und Bürger bestmöglich voranzutreiben. Seit 2014 haben wir im Rahmen der Bayerischen Gigabitförderung insgesamt bereits 2,6 Milliarden Euro investiert: Damit werden über 104.000 Kilometer Glasfaser in Bayern verlegt! Eine moderne digitale Infrastruktur ist Grundpfeiler für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land und entscheidet über die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten für ihren Einsatz und unseren Bürgerinnen und Bürgern wünsche ich eine stets schnelle und stabile Verbindung!“, so Füracker.

Mit der Bayerischen Gigabitrichtlinie hat der Freistaat – als erste Region in der Europäischen Union – den Weg dafür geebnet, den Glasfaserausbau auch dort zu fördern, wo bereits ein Netzbetreiber mindestens 30 Mbit/s anbietet (sogenannte „graue Flecken“). 71 Prozent aller bayerischen Haushalte sind schon gigabitfähig erschlossen, nach Abschluss aller laufenden Projekte werden es sogar 81 Prozent sein.
Die Kommunen entscheiden im Rahmen ihrer kommunalen Planungshoheit über die Inanspruchnahme eines Förderverfahrens und den Umfang der Fördergebiete.